

Am Donnerstag, den 03. September, waren wir (Sina D. und Antonia) vom Projektteam des Wuppertal Instituts im Kleingartenverein Friederika vor Ort – allerdings nicht zum Entspannen, sondern für den nächsten methodischen Schritt in unserem Projekt: die räumlich-klimatische Analyse.
Klingt kompliziert, lässt sich für die Praxis vor Ort aber ganz einfach übersetzen: Wir untersuchen, wie gut die Wege und Flächen im Garten als Treffpunkt für alle Generationen funktionieren und wo es noch Hürden gibt. Dafür schauen wir uns Faktoren wie Schatten, Begrünung, Sitzgelegenheiten, Zugänglichkeit und Barrierefreiheit sowie Sicherheit an. Genauso wichtig ist für uns die Frage, wie sicher und einfach die Wege zwischen der benachbarten Hans-Böckler-Realschule, der Senioreneinrichtung und dem Kleingartenverein für verschiedene Altersgruppen erreichbar sind.
Ausgerüstet mit Klemmbrett und gedruckten Plänen haben wir das Gelände kartiert und alle wichtigen Details dokumentiert. Papierkram und Nieselregen sind zwar nicht die beste Kombination, boten uns aber einen unschätzbaren Vorteil: Wir konnten die vorhandenen Unterstellmöglichkeiten direkt unter echten Bedingungen testen. Schließlich bieten diese nicht nur Schutz vor Regenschauern, sondern dienen im Sommer auch als schattenspendende Rückzugsorte.
Vor allem die zentrale Gemeinschaftsfläche haben wir gründlich unter die Lupe genommen. Wir sind die Zugänge abgelaufen, haben die Rollstuhlgängigkeit der Wege geprüft und festgestellt, wo Bänke stehen oder noch fehlen. Anschließend sind wir die Verbindungslinien zur Schule und zum Seniorenheim abgelaufen, um Distanzen und Bodenbeschaffenheit festzuhalten. Pünktlich zum Abschluss unserer Kartierung zeigte sich dann sogar noch die Sonne.
Trotz des Regens haben wir den Tag im Grünen sehr genossen und freuen uns schon auf den nächsten Vor-Ort-Termin in Bochum!





