






Aus Sicht der Forschung ist eine Dialoggruppe ein strukturiertes Verfahren der qualitativen Sozialforschung oder der partizipativen Forschung. Dabei kommen mehrere Personen zusammen, um unter der Leitung einer Moderation über ein bestimmtes Thema zu sprechen. Ziel ist es, nicht nur einzelne Meinungen zu erfassen, sondern auch zu beobachten, wie Ansichten im Austausch entstehen, verändert oder begründet werden.
Aufgaben einer Dialoggruppe in der Forschung:
Besonderheiten:
Im Gegensatz zu einem Einzelinterview beeinflussen sich die Teilnehmenden gegenseitig. Gerade diese Interaktion ist für Forschende wertvoll, weil sie zeigt, wie Meinungen entstehen, begründet und ausgehandelt werden. Die Moderation sorgt dafür, dass alle Beteiligten zu Wort kommen und das Gespräch auf die Forschungsfrage ausgerichtet bleibt.
In unserem Fall besteht die Dialoggruppe aus den Mitarbeitenden des Wuppertalinstitut, den Verantwortlichen des KGV Friederika, den Mitarbeitenden der Hans-Böckler Realschule, den Mitarbeitenden SBO Seniorenheim, den Mitarbeitenden des Stadtverband der Kleingärtner und weiteren in der Forschung arbeitenden Personen.